Ein Kölner im Fegefeuer

Ein Kölner Apotheker des Severinsviertels erlebt seinen Tod als Beginn eines rückwärts gerichteteten neuen-alten Lebens.
Er bemüht sich um Erklärungen über den Sinn dieser Fegfeuerstrafe und entdeckt dabei allerlei über sich und sein nicht sonderlich religiöses Leben, das ihn vom Übergang in ein erlöstes Dasein ausschließt.

Ein Roman mit Ironie, ein bisschen Tiefgang und Reflexionen über die „kölsche Seele“.

Zeit für David – Simplicissimus verlässt das Paradies

Der 14-jährige David ist ein Gartenfreak und trifft auf die jüngere Emily, die ihn aus dem engen Garten herausführt auf eine Kirmes. Ein Karussell mit ihren archaischen Figuren öffnet für ihn eine neue Welt, die ihn nach Hamburg, von dort mit einem Handelsschiff durch einen erwachsenen Begleiter nach Asien bringt.

In Asien kommt er in Berührung mit einem Buddhistenkloster auf Sri Lanka und somit wieder in einen blühenden Garten. Er wird erheblich krank, muss die äquatoriale subtropische Welt verlassen und trifft in der Nähe von München wieder auf Mönche, diesmal auf den Orden der Benediktiner, wo er durch Zufall seine „alte Liebe“ Emily trifft, die dort als inzwischen reife junge Frau mit ihren Eltern Ferien macht.

Uraufführung als Musical mit Schülern/innen aller Schulformen 2000 in Lüdinghausen.

Die Geheimnisse des Herrn Valentin Rasselaer

Der Buchhändler Valentin Rasselaer entdeckt seine geheimnisvollen parapsychologischen Fähigkeiten und entwickelt daraus ein Gespinst an interessanten Vorausahnungen.

Als ehemaliger und immer noch interessierter Kicker seines bedeutungslosen Heimatclubs in seiner bedeutungslosen Kleinstadt entdeckt er eines Tages eine ungewöhnliche Befähigung, die seine Stadt in die Schlagzeilen bringt.

Der zerrissene Gott

Ein Abiturient verlebt 1939 seine letzten Ferien vor seiner Emigration nach Liverpool in einem Tiroler Dorf und am Tag vor seiner Abreise den Bergtod eines Trierer Priesters, der mit seinem jüngeren Priesterbruder in den Bergen Erholung nach einer schweren Krankheit sucht. Der Jugendliche erfährt, dass der Verunglückte auf ungewöhnliche Weise von den Nazis aus dem Bezirk Koblenz und somit aus seiner Gemeinde ausgewiesen wurde.

Nach dem Krieg geht er als Auslandskorrespondent einer englischen Zeitung auf die Suche nach der Familie des Priesters und erfährt die äußerst dramatische Geschichte eines jungen Mannes, der im 1.Weltkrieg als einfacher Bauerssohn der Eifel die denkbar höchsten Auszeichnungen als Kanonier des Kaiserreichs erfuhr bis hin zum Pour-le-merite der Unteroffiziersklasse und somit den für ihn unerträglichen Spagat zwischen Vaterlandsliebe und christlichem Friedensethos.

Game

Der jugendliche Simon lebt mit Eltern und Schwester Anna in gut bürgerlichen Verhältnissen. Er hat sich völlig dem Rausch von Videospielen verschrieben in einer derartigen Weise, dass er Illusion und Wirklichkeit nicht mehr auseinanderhält. Die Figuren treten nachts in sein Zimmer und realisieren sich in ihrem Haus und zum Schrecken der kleinstädtischen Bevölkerung auch in ihrer Stadt.

Rheingrotenau wird zum Schauplatz dramatischer Ereignisse, weil die Figuren sich auf der einen Seite völlig unbürgerlich und ungesetzlich benehmen, auf der anderen Seite aber eine eigene Dynamik entwickeln, die die Stadt und die nationale und internationale Öffentlichkeit in ihren Bann ziehen, die Bürgerschaft und die Polizei in Atem hält. Sie nehmen schließlich die Stadt vollkommen unter ihre Kontrolle. Da kommt Simon auf eine Idee, um sie wieder los zu werden.

Der nette Herr Leonhardt Bircks von nebenan

Roland Wehling lebt mit Ehefrau Barbara und drei heranwachsenden Kindern in einer Reihenhaussiedlung in der Nähe des Rheins. Als sie von der Geburtstagsparty eines Freundes zur Mitternacht heimkehren explodiert von jenseits des Rheins eine Bombe. Es ist der Auftakt einer Serie von Attentaten der RAF.

Roland ist selbst ein sogenannter „Linker“, Altmitglied des SDS und erklärter Pazifist. Er kann mit Kriegen und mit Waffenterror überhaupt nichts anfangen, bemüht sich als Geschichtslehrer an einem Bonner Gymnasium um einen kritischen, politisch aufklärerischen Unterricht, der ihn in Konflikt mit Eltern, Kollegen und seinem Chef bringt.

Zu allem Überfluss wird ein altgedienter Brigadegeneral sein neuer Nachbar, mit dem er sich schnell anfreundet. Aus dieser Freundschaft erwachsen Probleme mit seiner Ehefrau, die schließlich psychisch krank wird. Es stellt sich heraus, dass sie ein Trauma aus dem Krieg hat, das erst mit dem Einzug des Generals ausbricht.