Der nette Herr Leonhardt Bircks von nebenan

Roland Wehling lebt mit Ehefrau Barbara und drei heranwachsenden Kindern in einer Reihenhaussiedlung in der Nähe des Rheins. Als sie von der Geburtstagsparty eines Freundes zur Mitternacht heimkehren explodiert von jenseits des Rheins eine Bombe. Es ist der Auftakt einer Serie von Attentaten der RAF.

Roland ist selbst ein sogenannter „Linker“, Altmitglied des SDS und erklärter Pazifist. Er kann mit Kriegen und mit Waffenterror überhaupt nichts anfangen, bemüht sich als Geschichtslehrer an einem Bonner Gymnasium um einen kritischen, politisch aufklärerischen Unterricht, der ihn in Konflikt mit Eltern, Kollegen und seinem Chef bringt.

Zu allem Überfluss wird ein altgedienter Brigadegeneral sein neuer Nachbar, mit dem er sich schnell anfreundet. Aus dieser Freundschaft erwachsen Probleme mit seiner Ehefrau, die schließlich psychisch krank wird. Es stellt sich heraus, dass sie ein Trauma aus dem Krieg hat, das erst mit dem Einzug des Generals ausbricht.

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